Das Reihen-Finale mit Mehrnousch Zaeri-Esfahani (05.12., Beginn: 18 Uhr)

(C) Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Mit dem Erzählabend zu Identität und Kultur am Dienstag, den 5. Dezember 2017, findet die Reihe „Erfahrung weiter-leben“ ihren krönenden Abschluss: An diesem Abend lädt die Autorin und interkulturelle Trainerin Zaeri-Esfahani zu ihrer bekannten „Denkwerkstatt“ ein.

Hier geht es zur Ankündigung/ Beschreibung des „Erzählabends“.

Wer sich bereits im Vorfeld ein Bild von diesem außergewöhnlichen Veranstaltungsformat machen möchte, sei zudem auf die Homepage der Referentin verwiesen.

 

 

Heute starten die Trans*Aktionswochen 2017

14. – 23. November 2017, Heidelberg & Mannheim

Die fünfte „Erfahrung weiter-leben“-Veranstaltung am  kommenden Dienstag (21.11.2017) zum Thema „Refugees welcome? Queere Geflüchtete in Deutschland“ findet im Rahmen der Trans*Aktionswochen statt. Diskutieren werden Aktivistin Alia Khannum und Mitglieder von „HOPE – Help and Participation for Igbtiq refugees“.

Alle Infos und Termine zu den Trans*Aktionswochen:

https://transaktionswochen.wordpress.com/

Flucht in die Kunst? Ankommen durch Kunst

mit Poet Adamu Mamo Kebede und Künstler Hakam AlMostafa

Bild: (C) Hakam AlMostafa

7. November 2017, 19 Uhr, Cafeteria VHS Heidelberg

Was vermag Poesie oder Malerei für die Verarbeitung von Erfahrungen und für die gesellschaftliche Integration und Teilhabe zu leisten? Der äthiopische Poet Adamu Mamo Kebede und der syrische Künstler Hakam AlMostafa stellen ihre Kunst vor, in der sie ihren Fluchterfahrungen und ihrem Ankommen in Deutschland Ausdruck verleihen. Für Kebede ist das Schreiben ein Zeichen von Freiheit und zudem eine Möglichkeit zu lernen und sich zu integrieren. Er trägt mehrere seiner Gedichte vor, die er in den letzten Monaten auf Deutsch verfasst hat. AlMostafa zeigt und bespricht einige seiner Bilder und deren Entstehungszusammenhang, um auf diese Weise vom Prozess und den Unwägbarkeiten des Ankommens in Deutschland zu erzählen.

In Kooperation mit academic experience Worldwide e.V.

Veranstaltungssprache: Deutsch

Salah Zater speaks about his struggle and message

Salah Zater

Salah Zater is a journalist from Lybia who lives in Hamburg since 2015. He fights for human and refugee rights, for freedom of speech, and against racism and Islamophobia. He works as a lecturer at schools and universities, as political activist in human rights organizations and he organizes demonstrations, actions and art in public space. Last year he traveled around Europe trying to inspire and move people by sharing his story and believe for a better world.

Find out more about the talk „my struggle – my message“ (24. Oktober 2017, VHS-Cafeteria)

and about Salah Zater:

ZEIT Online (30.08.2017): „Und was habt ihr geschafft?“

Der Spiegel (17.02.2015): „‚Wir werden dich töten‘. TV-Journalist in Libyen“

Taz (10.09.2015): „Was war und wird“

Deutschlandfunk Kultur (03.05.2015): „Berichterstatter unter Lebensgefahr“

Bayerischer Rundfunk (08.05.2015): „Journalismus unter Todesbedrohung“

TIDE-TV (youtube, 2016) : „Ein Journalist aus Libyen in Hamburg – Hamburg immer anders!“

academic experience Worldwide – eine Partnerin von „Erfahrung weiter-leben“ stellt sich vor

Über sich selbst sagt aeWorldwide:

„Als gemeinnütziger Verein von und für geflüchtete WissenschaftlerInnen, möchte aeWorldwide vor allem Begegnungen schaffen, Menschlichkeit fördern und Stereotype abbauen. Dafür organisieren wir u.a. Tandems zwischen geflüchteten WissenschaftlerInnen und Studierenden des gleichen Fachs sowie Seminare, die den akademischen Austausch fördern.“

Zwei Abende der Reihe „Erfahrung weiter-leben“ werden gemeinsam mit dem Verein academic experience Worldwide veranstaltet:

10. Oktober 2017: „Photography, criticism and participation“ mit Parwiz Rahimi und Hosam Katan

07. November 2017: „Flucht in die Kunst? Ankommen durch Kunst“ mit Adamu Mamo Kebede und Hakam AlMostafa

Weitere Infos auf www.aeworldwide.de

Parwiz Rahimi and Hosam Katan – some impressions in advance

Parwiz Rahimi and Hosam Katan are the speakers of the second evening of the event “Erfahrung weiter-leben”. This evening concerns “photography, criticism and participation”.

Below you find a few links in case you want to read about Rahimi and Katan and look at some of their photos in advance of the October 10, 2017.

Parwiz Rahimi & Hosam Katan

Frankfurter Rundschau (23.06.2016): „Der Krieg ist Teil meines Lebens“ Hosam Katan und Parwiz Rahimi sprechen über ihre Arbeit als Fotografen in Syrien und Afghanistan – und den Neuanfang in Deutschland

Hosam Katan

New York Times – LENS Blog (30.08.2017): “I am not useful for my camera if I die” – A Syrians Photgrapher’s view.

Hamburger Abendblatt (17.05.2016): Zwischen Tod und Hoffnung: Der letzte Fotograf von Aleppo

Stern (05.11.2015): So lebt es sich in der Trümmerwüste Aleppo

Katan’s Homepage – including information about the photobook project „Yalla Habibi – Living with War in Aleppo“

Parwiz Rahimi

Exhibition/ Ausstellung „Gesicht und Gefühl“ – current/ aktuell, Frankfurt am Main

Report/ Bericht, in: Zukunft Medien (1/2017, S. 48-49): Tiefer Blick in die Realität (PDF Download)

Exhibition/ Ausstellung „Smile Afghanistan“ (2016)

Auftakt am 26. September 2017 mit Caroline Gritschke

Am kommenden Dienstag, den 26. September 2017 startet die Reihe „Erfahrung weiter-leben“. Zum Auftakt werden das „Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region“  und die Idee hinter der öffentlichen Veranstaltungsreihe kurz vorgestellt. Anschließend wird die Referentin des Abends – die Historikerin Dr. Caroline Gritschke – zu „Ankommen gestalten. Chancen und Schwierigkeiten in der Kulturarbeit mit und von Geflüchteten“ sprechen und anschließend mit dem Publikum das Gespräch suchen.

Caroline Gritschke ist Historikerin und Leiterin des Bereichs Bildung und Vermittlung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Stuttgart). Dort werden noch bis April 2018 im Ausstellungsprojekt „Überlebensgeschichten von A bis Z. Dinge von Geflüchteten“ Geschichten vom Fliehen und Ankommen zu sehen sein – von A wie Angst bis Z wie Zulassung.

2016 hat Caroline Gritschke gemeinsam mit Maren Ziese den Sammelband „Geflüchtete und Kulturelle Bildung. Formate und Konzepte für ein neues Praxisfeld“ herausgegeben. Zudem engagiert sie sich bei Amnesty International in der Asylberatung.

Erste Programmübersicht

Im Herbst/Winter 2017 lädt das Praxisforschungsprojekt „Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region“ an sechs Dienstagabenden in die Räume der VHS-Heidelberg ein.

Hier gibt es den Überblick zur Reihe im VHS Herbst-/Winterprogramm zum Download (PDF).

In Kürze finden sich auf erfahrung-weiter-leben.com weitere Details zur Veranstaltungsreihe „Erfahrung weiter-leben. Fluchterfahrung als Antrieb für kulturelles und politisches Handeln“ sowie Informationen über die Referent*innen.